Berliner Fahrradschau – mein erstes Mal


Auf zur Berliner Fahrradschau – mein erstes Mal

5 Minuten bevor der Alarm am iPhone losgeht, wache ich auf. Die innere Uhr scheint ganz gut zu funktionieren. Es ist 3 Uhr 15. Nicht unbedingt eine Zeit, zu der man von alleine freiwillig aufwacht. Vielleicht aber liegt es daran, dass es heute zur Berliner Fahrradschau geht. 5 Minuten bleibe ich noch liegen. Dann krieche ich aus dem Bett, in das ich erst zwei Stunden zuvor den Weg gefunden habe. Ausgeschlafen bin ich zwar noch nicht, aber richtig hundemüde auch nicht.

Um halb fünf muss ich in Köln am Hauptbahnhof sein. Ich hab den ersten ICE gewählt, um schon um 9.00 Uhr in Berlin zu sein. So bin ich pünktlich, wenn um 10.00 Uhr die Fahrradverrückten das schöne Ausstellungsgelände der Station Berlin am Gleisdreieck stürmen.

Spurcycle Bell: Besser das Original


Spurcycle Bell - besser das Oriiginal kaufen

Ich mag ja eigentlich nicht klingeln. Denn am liebsten fahre ich so, dass ich gar nicht klingeln muss. Klingeln wird zu oft missverstanden: Meist nicht als Warnung, im Sinne von, bitte aufpassen, Radfahrer möchte passieren, springen Sie mir nicht vors Rad … sondern als Befehl: Weg da, hier komm ich, Fußgänger mach Platz! Nicht selten wird es dann noch mit den Worten kommentiert: „Die Straße gehört Euch nicht allein!“

Daraus nun allerdings zu schließen, besser auf das Klingeln zu verzichten, ist ebenfalls ein Trugschluss, denn mindestens genauso häufig habe ich hören müssen: „Mein Gott, hast Du keine Klingel“, wenn ich nicht klingele …

Fahrradnavigation: Ich habe einen Traum


Fahrradnavigation

Mit dem Rad will ich von Bonn nach Skagen, jenem nördlichsten Punkt auf der Wetterkarte oben in Dänemark. Ich gebe Start und Ziel in meine Navigationssoftware ein. Zusätzlich wähle ich die Optionen, „verkehrsarm“ und „asphaltierte Straßen“. Außerdem soll die Strecke über Hamburg gehen. Nachdem ich auf „Route erstellen“ geklickt habe, habe ich den perfekten Track.

Per drag und drop ziehe ich den Track auf meine Smartwatch. Eine Vibration der Uhr sagt mir an jeder Kreuzung, ob ich links, recht oder weiter geradeaus fahren soll. Einmal vibrieren bedeutet links abbiegen, zweimal bedeutet rechts und keine Vibration heißt, einfach weiter geradeaus …

Spikes – den Winter einfach nageln


Spikes - den Winter einfach nageln

Der Januar 2017 ist vorbei. Das war ein wahrer Wintermonat. Ganze -2,7 Grad betrug die Abweichung gegenüber der Referenzperiode von 1981 – 2010. Und sogar im Rheinland kam ein Hauch von Winterfeeling auf. Schnee gab es zwar nicht allzu viel – zumindest nicht in den niedrigeren Lagen – aber knackig kalt war es in dieser Zeit. Mehrfach zeigte das Thermometer -10, -11 Grad, wenn ich mich morgens auf den Weg nach Köln machte.

Interessant, wie schnell man sich daran gewöhnt. Mir hat diese trockene, klirrende Kälte mit ihren sternklaren Nächten sehr gefallen. Da können Temperaturen im leichten Plusbereich, wenn es draußen nass ist, deutlich fieser sein.

Strava + Sisu = Kunst


Sisu macht Strava Aktivitäten zur Kunst

Nachdem in den letzten Wochen die Website madewithsisu.com nicht in ihrem vollen Funktionsumfang verfügbar war – zumindest dann nicht, wenn ich geschaut habe – war dies gestern wieder der Fall. Was macht Sisu? Sisu importiert aus Strava Aktivitäten (Radfahrten, Läufe, Wanderung und Schwimmstrecken), die man mit Strava aufgezeichnet hat und macht daraus … „Kunst“. So nennt es zumindest Sisu: „Your Exercise Data As Art“

Wenn man es nicht gleich ganz so groß aufhängen möchte, kann man auch sagen, die Strava-Aktivitäten werden grafisch dargestellt 😉

And the winner is: The Fahrrad


And the winner is: the Fahrrad

Bevor ich nun vollends ins neue Jahr eintauche, noch ein schneller Blick zurück nach 2016, denn ich hab noch einen Gewinner zu verkünden. Seit drei Jahren treten mein Fahrrad und mein Auto in Sachen Jahreskilometer gegeneinander an. Die Regeln sind relativ einfach 😉 Wer am meisten schafft, hat gewonnen.

Die Autokilometer dokumentiere ich per Foto jeweils am 1. Januar und am 31. Dezember eines Jahres. Meine Radkilometer zeichne ich seit September 2012 bei Strava auf, am Anfang über die Strava-App mit dem iPhone und mittlerweile mit einer fēnix 3 von Garmin bzw. einem Edge 1000 aus dem gleichen Hause.

Memo an mich


Nicht vergessen: Besonnenheit hilft weiter

Dies „zum hinter die Ohren schreiben“:
• Im Winter reduzieren wir grundsätzlich das Tempo
• Wege können aufgrund von Eis, Reif, Nässe oder Laub sehr glatt sein
• Bremswege verlängern sich dadurch deutlich
• Vor Hindernissen – wie zum Beispiel parkende Autos oder unberechenbar laufende Hunde – bremsen wir
rechtzeitig ab; auch dann, wenn sich die Hindernisse auf dem Radweg befinden
• Ärger ist kein guter Ratgeber und Besonnenheit ist Trumpf
• Wir sind uns bewusst, dass ein Radfahrer bei einer Kollision mit einem Auto die deutlich schlechteren Karten hat.

Winterradeln? Na klar, immer radeln!


Winterradeln? Na klar, das ist gar keine Frage

Saisonabschlussfahrt heißt es im Oktober in vielen Radveranstaltungskalendern. „Die Saison ist vorbei“, tönt es alsbald von vielen Seiten. Ich zucke dann jedesmal zusammen. Wie jetzt, wollen diese armen Menschen tatsächlich ihr Fahrrad bis zum Frühjahr wegschließen? Alexandra von andraktiv fragte dieser Tage:„Winterradeln – geht das?“ und rief gleichzeitig zur Blogparade auf.

Sogar ein großer Fahrradhersteller und Online-Händler aus Bocholt will mir das Winterradeln in seinem Newsletter ausreden:

Personen in Kommentaren auf Strava verlinken


Personen auf Strava verlinken

Manchmal hat man ja ein Brett vor dem Kopf. Und mal schnell jemand anderen nach der Lösung fragen, kommt natürlich auch nicht in Frage. Man ist ja schließlich Mann. Nee, da wurschtelt befragt man lieber Google und versucht die Lösung selbst zu finden.

Mir war vor einiger Zeit aufgefallen, dass sich Personen auf Strava in Kommentaren verlinken lassen. Mir wollte dies allerdings partout nicht gelingen. Mit dem @ vor dem Namen versuchte ich es, mit einem + wie man es in Google+ macht, mit der Eingabe der Athleten ID, ich recherchierte bei Google, ich las im Strava-Blog … Alles vergeblich. Und fragen, wie gesagt, wollte ich natürlich nicht! Eine Stunde, eine Stunde dreißig, mag dafür drauf gegangen sein.

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